Karma
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Verfasst am: 10. 05. 2010 [11:39]
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voiceofgod
Manuela Tornow
Themenersteller
Dabei seit: 12.03.2009
Beiträge: 236
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Ein Begriff, der ab und zu auf Seminaren hinterfragt wird, ist Karma. Was ist Karma? Wie werde ich es los?
Das landläufige Verständnis von Karma erschöpft sich auf die Vorstellung, dass unsere Taten Konsequenzen nach sich ziehen: "gute" Taten führen zu guten Konsequenzen und "schlechte" Taten führen zu schlechten Konsequenzen.
Im buddhistischen Verständnis ist Karma so etwas wie durch Denken und Handeln entstandene „Prägungen“ oder „Samen“ im Geiste. Diese "Prägungen" oder "Eindrücke" im Geiste bewirken sinnliches Begehren und Anhaftung an die Erscheinungen der Welt. Daraus entstehen wieder neue Gedanken und Taten. Alles Handeln und Denken bewirkt Karma und führt somit zu weiteren Verstrickungen in der Welt. Ziel der buddhistischen Praxis ist es, kein Karma mehr zu erzeugen und somit den Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) hinter sich zu lassen. Im Buddhismus ist der erste Schritt dazu zu erkennen, dass die Ursache dieses Anhaftens in den Drei Geistesgiften liegt: Anhaftung oder Gier (Lobha), Zorn oder Hass (Dosa) und Unwissenheit oder Verwirrung (Moha). Die drei Wege zu positivem Karma sind demnach Bescheidenheit (Nicht-Anhaften), Güte und Einsicht.
In der Kriya-Yoga Tradition ist das sogenannte Parabda Karma der Rest der unter- und unbewußten Eindrücke in unserem Bewußtsein, die das Potential in sich tragen, zukünftige Wirkungen in unserem Leben hervorzubringen. Die Qualität dieser potentiellen Wirkungen kommt daher, welche mentalen, emotionalen und körperlichen Einwirkungen wir in unser Bewußtsein gelassen haben.
Das heißt Karma ist weniger die Summe unserer TATEN als die Ansammlung von EINDRÜCKEN in unserem Bewußtsein, oder die Summe der Filme und Ideen, Glaubenssätze und Gewohnheiten, Betrachtungsweisen und vermeintliche Verletzungen, Schuld und Mangel usw., die noch in unserem Bewußtsein enthalten sind und welche sich zu Erfahrungen in der Welt auswirken und auswirken können.
Auf folgende Weise kann man mit diesem Karma umgehen:
1. Es in einem therapeutischen Rahmen ausdrücken und den potentiellen Auswirkungen die Energie oder antreibende Kraft nehmen.
2. Eine andere Wahl treffen und neue "Samen" sähen, die unserem Bewußtsein andere Eindrücke vermitteln.
3. Hingebungsvoll beten/meditieren und in unserem Fall die Kursübungen machen, um überbewußte (wie es im Yoga heißt) oder Heilige Geist Erfahrungen zu machen, die energetischer und kraftvoller sind als die urspünglichen Eindrücke womit diese gelöscht oder aufgehoben werden, wie der Kurs es ausdrückt.
4. Den Christus in uns verwirklichen, der jenseits von Raum und Zeit und Ursache-Wirkung existiert und nach wie vor völlig unschuldig, frei und unbeeinträchtigt von allen zeitlichen Gedanken und Handlungen ist.
Und somit sind wir gut auf dem Weg.
Segen,
Manuela
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Verfasst am: 13. 05. 2010 [11:22]
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Fackellicht
Nuemi Holtwick
Dabei seit: 28.11.2009
Beiträge: 50
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Die vielen Deutungen des Karma und was wir damit tun! Nach vielen Aufstellungen die ganzen Jahre,an anderen Orten, habe ich mit dem Kurs bemerkt, das ich mein Karma als last sah. Früh habe ich bemerkt, das es eine lange Reihe Leben war und mir alles Wiederfahren ist. Ich habe ES gesehen. Und ich begann, von Verzweiflung und altem Glauben SCHRITT für SCHRITT zu erkennen, wow, ich habe das alles erleben dürfen um nun das hier zu sein. Klasse.
Es war oft die Symptomatik die mich trieb und das war gut, um neue Prozesse einzuleuten und ich den Jesus in mir entdecken kann immer mehr.
Nun beginne ich das Karma als ein ganzes Packet zu sehen und ich entdecke einen neuen Glaubensbezug.
Alle Möglichkeiten die Menschen sich Bezeugen das Karma zu sehen sind ein Weg und wir sind alle gegangen.
Bei einer Aufstellung das ganze Packet hinter uns zu sehen und die Kräfte die sich daraus ergeben ist ein großer Frieden. Danke
Gottes großer Segen an euch
Nuemi
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