Abgestürzt und nu...???
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Verfasst am: 29. 07. 2010 [20:40]
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Himmelgucker
Albrecht von Busekist
Dabei seit: 02.06.2009
Beiträge: 33
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Also jetzt ein neuer Versuch, ein bisschen was zu Euch rüberzubringen.
Ich habe gerade ein Buch zuende gelesen, das ich Euch aus bestimmten Gründen, die auch etwas mit den vorigen Beiträgen hier zu tun haben, zur Lektüre empfehlen möchte.
Es ist von der Filmschauspielerin Shirley Maclaine 1984 geschrieben worden und heißt
„ Zwischenleben“
(gebraucht zu kaufen bei Amazon für € 3,95)
Mich fasziniert das Buch vor allem deshalb, weil es jede Menge Parallelen zu bieten hat zu „Ein Kurs in Wundern“. Der Kurs war 1984 schon seit 7 Jahren bekannt. Shirley MacLaine kannte ihn aber sicher noch nicht, sonst hätte sie im Buch irgendwas darüber verlauten lassen.
Sie beschreibt einen Weg hin zur spirituellen Weltsicht, und das aus ihrer damaligen sehr skeptischen Einstellung zu diesen unsichtbaren Dingen. Schritt für Schritt schließt sie sich dieser neuen Dimension auf, da sie sich durch verschiedene „unerklärliche“ Erlebnisse auf der Grundlage ihrer prinzipiellen Offenheit allem Neuen gegenüber Einsichten öffnet, die ihr mehr und mehr zwingend erscheinen.
Inhaltlich geht es immer wieder um die Wirklichkeit von Reinkarnation, also um das Weiterleben von Seele und Geist nach dem irdischen Tod durch weitere Erdenleben hindurch und um deren Ursache-Wirkungs-Verknüpfung (Karma-Gesetz). Der „Glaube“ daran zieht sich durch alle Menscheitskulturen und wird auch von zahlreichen Philosophen, Denkern, Dichtern und Schriftstellern in unserer westlichen Kultur vertreten.
Nun stellt sich der Kurs in HfL 24 auf den Standpunkt, daß Reinkarnation für seinen Lehrplan nicht von Bedeutung ist, weil es immer darum geht, j e t z t an der Erlösung zu arbeiten. In der Schicksalsverknüpfung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (Karma) liegt nach ihm die Gefahr, auf Vergangenheit oder Zukunft hinzustarren und dort die Lösung zu suchen. Die (Er-)Lösung sieht der Kurs in einer vollständigen Umkehrung unseres Denkens in jedem gegenwärtigen Moment, also immer j e t z t .
Der Kurs sagt aber auch in HfL 24/2/8 : „ Es liegt immer etwas Gutes in jedem Gedanken, der die Idee stärkt, daß das Leben und der Körper nicht dasselbe sind“.
Die inhaltliche Zentralstellung der wiederholten Erdenleben in Shirley MacLaines Buch ist für sie der Ansatzpunkt, die übersinnlichen Aspekte des Lebens immer mehr als die wesentlichen zu erkennen. Und diesen Weg mitzu-verfolgen, den Weg aus dem Glitzerleben von Film, Theater, Hollywood zu neuen inneren Ufern, das ist faszinierend. Und dabei immer wieder Kursgedanken dargestellt und von den großen Denkern zitiert zu erleben, ist einfach herzbewegend und stärkend für den eigenen Weg.
Warum ich diese Buchempfehlung hier unter diesem Thema bringe, hat etwas zu tun
mit den vorigen Beiträgen, in denen es vielfach um den Mut gegangen ist, die eigene neue Wirklichkeit in Zusammenhängen von besonderen Beziehungen offen zu bekennen. Es ist das Thema der Ehrlichkeit, vom Kurs in den Mittelpunkt gerückt in HfL 4/II/1/3 : „ Nur die, die vertrauen, können sich Ehrlichkeit leisten, den nur sie können ihren Wert sehen“. Und Sätze 8 und 9 : „Auf keiner Ebene stehen sie (die Ehrlichen) im Konflikt mit sich selbst. Deshalb ist es für sie unmöglich, mit irgend jemandem oder irgend etwas in Konflikt zu sein.“ Des weiteren ist der ganze Abschnitt über Vertrauen(HfL 4/I/A) hier von aufhellender Bedeutung.
Für Shirley MacLaine verbanden sich mit dem Punkt, an dem sie am Ende des Buches stand, sich innerlich und ihrer Überzeugung nach also der Wirklichkeit von Seele und Geist nicht mehr verweigern konnte, Ängste um ihre berufliche Reputation als Schauspielerin. Wie und ob überhaupt sich outen ? Vielleicht dann als Verrückte dastehen und nur noch die Wahl des Rückzugs ins Private haben ?
Ich glaube, da stehen wir Kursschüler mehr oder weniger auch alle. Wir sind nicht ehrlich und haben kein Vertrauen. Von mir ein Beispiel: Nach dem Seminar im vergangenen Oktober in Dresden-Liebethal habe ich mich mit einem Schul- und Wanderfreund zu einer 3-Tages-Tour in der Sächsischen Schweiz getroffen. Er wusste von meinem Seminar, nicht aber vom Inhalt. Ich nahm sicher an, daß er mich befragen würde. Aber da kam nichts. So, und nun wäre es ja an mir gewesen, davon zu erzählen. Ich hab`s nicht getan, weil ich mich vor der Belastung der Atmosphäre zwischen uns fürchtete, in der Annahme, er hätte für die Kurs-Inhalte keinerlei Verständnis. Ich war nicht mutig im Vertrauen auf meinen eigenen Wert. Warum ???
Wenn ich Manuela zuletzt richtig verstanden habe, wird sie sich, wenn sie sich zukünftig in Familie begibt, nicht mehr, was den Kurs betrifft, verstecken. Möge ihr Entschluß ihr immerdar präsent sein, wenn`s drauf ankommt ! Also entschließen müssen wir uns zuallererst einmal, in der Überzeugung, daß wir als GOTTES Kinder unverletzlich unseren Wert haben, so wie wir in LIEBE von IHM geschaffen wurden.
Wer Vorbehalte gegen Shirley MacLaine hat, sollte sich zur Lektüre dennoch entschließen. Ein Buch, das ich im Staunen über ihren Weg dankbar aus den Händen gelegt habe.
Als Abschluß wieder die heutige Lektion:
„Ich wähle GOTTES Freude anstatt Schmerzen“
Welche Stärkung und Freude, wenn ich erkenne, wer ich wirklich bin !
Euch allen einen friedvollen Abend, von Herzen Albrecht
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Verfasst am: 29. 07. 2010 [23:17]
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Himmelstor
Dabei seit: 26.04.2009
Beiträge: 43
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All ihr Himmelskinder, Segen über euch!
Albrecht, ja, immer wieder ja, wenn es darum geht, sich und den Himmel nicht zu verleugnen. Jedoch, es ist auch eine besondere Heraus-Forderung, in das Hören des Gegenüber zu sprechen. Wir wollen ja keinen missionieren oder überzeugen, das allein kann Gott mit seinen Mächten (das ist übrigens etwas, was mich an den "überzeugenden Christen" reibt).
Ich hatte gestern abend einen Unternehmer-Kreis in München, an dem ich mich vorstellen durfte. Es war ein Stretching, denn wer als Unternehmer könne denn je verstehen, was mich umtreibt? Welch arrogante Frage! Ich war gerufen, mich einzubringen, unabhängig davon, was denn irgendjemand darüber denkt, was ich zu äussern habe. Höre hin, fühle mit und versuche zu verstehen, was dein Bruder für Probleme hat, egal, ob Hartz 4 oder Unternehmer. Was für eine reiche Erfahrung ich damit hatte, danke, Gott-Vater. Ich war getragen, voller Leidenschaft, Ehrlichkeit und Authentizität, das fühlte sich soooo gut an.
Und so darf es auch für jeden für uns sein, wenn wir bereit sind, uns nicht zu verstecken - auch nicht hinter Kurs Worten! Darauf wartet ER und die Welt.
Segen für uns alle!
Rainer Tornow
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Verfasst am: 30. 07. 2010 [10:25]
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Wunderchris
Christina Seymer
Dabei seit: 19.05.2009
Beiträge: 13
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Wie schön, von Euch allen zu hören, zu lesen! Beim BLOG-Lesen habe ich völlig vergessen, ins Forum zu schauen! Doch Dank Euch allen erkenne ich: die Verbindungen ist da!
Manuela und Angela, diese Erfahrungen habe ich auch schon so oft gemacht, mich klein und eng zu machen, damit ich in die (gemeinten) Vorstellung der anderen passe! Veet Andesha, Dein gefühlter Schmerz und die Irritation nach einer so wundervollen Zeit ist mir sooo bekannt Und doch bemerke ich Veränderung! Ich weiß, dass unter allem unsere unendliche Sehnsucht nach der BEDINGUNGSLOSEN LIEBE ist (Danke Andreas, für diese wunderbaren Worte - habe sie mir gleich ausgedruckt!) Dies war meine Erkenntnis in den letzten Stunden des Seminars und damit kann ich mich immer wieder neu mit allen Menschen, die mir begegnen, verbinden.
Unser Seminar ging noch sehr intensiv bis mindestens Dienstagabend weiter . Die Heimfahrt mit Heike und Hartmut dehnten wir zeitlich aus, so weit es ging. Sämtliche mögliche Angriffe, die kommen könnten, wollten wir im Vorfeld ausräumen, doch was taten wir da? Durch diese geschaffene Enge konnte wenig Liebe fließen, obwohl wir doch BEDINGUNGSLOSE LIEBE als unser großes hohes Ziel festgelegt hatten! Unser Ego wollt´s wissen und kämpfte mehr oder weniger stark, so dass wir zeitweise meinten, nichts mehr zu wissen, sooooo schlecht zu sein, nur noch rückwärts zu gehen ! Doch dann kamen die Erinnerungen: "Wenn Du meinst, Du machst Rückschritte, dann sind das oft Riesenschritte nach vorn"! Und Dank unserer Geistesschulung (das bemerkten wir sehr deutlich), entschieden wir uns einfach für die Liebe! Somit konnten wir am Dienstagnachmittag mit Heike und Hartmut noch einmal die Liebe, in Form eines kurzen Treffens, feiern und am Abend sie mit unserer EKIW-Gruppe teilen und vermehren! Ich fühle es gerade als meine Aufgabe, den Sehnsuchtspegel zu erhöhen und wenn ich es "tue", dann zieht es Kreise...
Oh, ich habe so große Sehnsucht!!!!!!!!
Christina
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 30.07.2010 um 10:26.]
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Verfasst am: 30. 07. 2010 [11:42]
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Lovepower
Jogie
Dabei seit: 26.07.2010
Beiträge: 13
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Jaaaa, ich schließe mich Christinas Aussage an... es ist so schön von Euch zu lesen und zu hören, welche Erfahrungen, Gefühle und Blockaden nach dem Seminar entstanden sind und welche Wege ihr damit gegangen seid.
Ich möchte Dir, Rainer für diese Worte danken
"Welch arrogante Frage! Ich war gerufen, mich einzubringen, unabhängig davon, was denn irgendjemand darüber denkt, was ich zu äussern habe. Höre hin, fühle mit und versuche zu verstehen, was dein Bruder für Probleme hat, egal, ob Hartz 4 oder Unternehmer. Was für eine reiche Erfahrung ich damit hatte, danke, Gott-Vater. Ich war getragen, voller Leidenschaft, Ehrlichkeit und Authentizität, das fühlte sich soooo gut an."
Sie holen mich sehr schnell von meinem "Ich-Helfe-Euch" - Trip zurück auf den Boden der LIEBE, des Beobachtens und des aktiven Zuhörens. Für mich ist wirklich schwer, mich anderen nicht aufzudrängen, sondern auf seine Stimme zu hören und zu vertrauen, dass ich gerufen werde, wenn mich jemand braucht.
Ich versinke in Demut und biete meinem EGO weiterhin mit viel LIEBE Parole.
Umarming für ALLE !!!
Jogie
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Verfasst am: 30. 07. 2010 [17:58]
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Fackellicht
Nuemi Holtwick
Dabei seit: 28.11.2009
Beiträge: 50
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Ich freue mich sehr von dir etwas zu lesen Christina und ich sehe du bist auch wieder zuhause. Diese freudige Verbundenheit immer und überall zu verspüren ist mit dem Wunsch diese auszuweiten. Da ist doch die Frage in der Pde was kann ich tun um die Liebe zu leben. Und es kommt eine eigene Antwort des jetzt ja jetzt den Gegenwärtigen Augenblick zu sehen und alles ist. Morgens das Wort, Heiliger Geist ich gebe dir diesen Tag mit allen Momenten und los geht es. Zu christina habe ich gesagt ich bin im Dauerkurs und Prozessen die viel verwandeln, ein Dauererinnern, des, es wird zu meinem. Nicht was kann ich alles gutes tun und dann geht es mir gut, sondern das schauen auf das was gerade ist, das ist, was vollkommen ist.
Danke Rainer der Erinnerung daran das du beim Seminar in Dinslaken davon spachst, das was mein Bruder gerade hat so zu nehmen wie es ist, denn wenn es aufmerksamkeit bekäme, du aus Trennung agieren würdest und in vielen Erfahrungen ein wichtiges im Alltag ist, darauf zu vertrauen, das nur EINER das alles gibt was zu geben ist. Kein wollen mehr von, oh wie toll ich das getan habe oder so, sondern, du hast es erfahren was du gerade erfährst, kein Helfersein wollen, mehr zu brauchen. In unserer Kurslesung hat das eine schöne Grundlage.
Danke auch Jogie für deine Erfahrung.
Gottes Segen
Nuemi
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