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Warum wollen wir uns sorgen statt glücklich zu sein?

Warum wollen wir uns sorgen statt glücklich zu sein?

Ich fahre im Auto und sehe die ganzen Wahlplakate an der Strasse… Sprüche… Gesichter… und frage mich, was sich dahinter verbirgt. Was geschieht denn wirklich hinter den Plakaten? Ich wäre froh, wenn es Politiker gäbe, die den Mut hätten, zuzugeben, dass sie nicht wirklich wissen, wie diese Welt zu “regieren” sei, aber ihr Bestes geben wollen. Im Kurs heisst es im Handbuch für Lehrer Kap.10, dass wir nicht in der Lage seien, zu urteilen (10.3.3), weil uns schlicht der Überblick in Raum und Zeit fehlt.

Wenn ich mich sorge, dann ziehe ich genau das an, worum ich mich sorge. Und das benutzt mein Ego zur Bestätigung der Sorge. Glück (“Happiness”) ist nicht nur unser Geburtsrecht, sondern tut auch richtig gut! Und es ist auch okay, wenn sich jemand bespaßen lassen möchte, aber Glücklich sein ist eine Einstellung und nicht abhängig von äußeren Geschehnissen. Warum wird immer wieder darauf hingewiesen, dass wir uns um unser eigenes Königreich zu kümmern haben? Um was sollten wir uns sonst kümmern??? Glücksgedanken beeinflussen auch unsere Hormone (Dopamin z.B.), und das tut unserem ganzen Wesen einschliesslich Körper gut.

Warum sagte Meher Baba einst (was verkürzt im Song von Bobby McFerrin auftaucht):”Don’t worry, be happy! Give your Best and leave the rest to ME”. Vielleicht wurde er auch beeinflusst von dem Gedanken von Jesus (Mt.6.25): Daher sage ich euch: macht euch keine Sorgen über euer Leben, was ihr esst oder trinkt, oder über euren Körper, was ihr anzieht. Ist denn nicht das Leben wichtiger als Essen und der Körper mehr als Kleidung? Wer von euch kann eurem Leben eine einzige Stunde mehr zufügen durch sich sorgen?”

Yogananda weist immer wieder darauf hin, wer sich zuerst um seine Gottesbeziehung kümmert, braucht nicht “zu kummern” bzw. sich Sorgen zu machen. Alles Weitere folgt daraus…

Ich wünsche dir eine Zeit voller glücklicher Momente!

Rainer

 

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