Beziehungen als spiritueller Weg

Es gibt kaum etwas Herausforderndes und Beglückenderes, als Beziehungen. Das kommt daher, dass Beziehungen uns wirklich tief berühren. Wir öffnen uns und lassen einen anderen Menschen hinter unsere Mauern und Abwehrmechanismen, hinter unser Masken und Rollen schauen. Daher sind sie beglückend, weil wir erfahren, dass wir nicht alleine sind. Dort jedoch, wo in unserem Geist jedoch Ego ist, wo wir Mangel, früheres Leid, alte Schuldgefühle und Vorwürfe haben, dort sind sie bestenfalls herausfordernd – schlimmstenfalls die Hölle.

Beziehungen sind in Wirklichkeit etwas Heiliges. Heilig bedeutet, dass etwas einen göttlichen Bezug hat und daher besondere Wertschätzung verdient. Und mit „göttlich“ meine ich hier Gott im Sinne von Vollkommenheit. Gott ist vollkommene Güte, vollkommene Liebe, vollkommener Friede, Segen, Schöpfung. Er hat alles Gute erschaffen. Wo dieses Gute nicht ist, ist Entfernung von Gott – wie Dunkelheit in einer Entfernung von der Lichtquelle „übrigbleibt“. Je mehr unser Geist geheilt ist, um so freudvoller und glücklicher sind unsere Beziehungen. Was hilft, wenn gerade Ego in einer unserer Beziehungen auftaucht oder die „Kacke am Dampfen“ ist?Die folgenden sieben Schritte können hilfreich sein:

1. Wisse, dass dies nicht die Wahrheit ist, weil es keine LIEBE ist. Was auch immer geschieht, wie schrecklich es sich anfühlt: das ist nicht die Wahrheit.

2. Bitte um ein Wunder. Du hast einen Anspruch auf Wunder, d.h. auf eine Lösung dieser Situation. Die Lösung liegt in Deinem Geist genau dort, wo auch das Problem liegt. Sie wartet bereits darauf, dass Du sie annimmst oder in Anspruch nimmst. Fokussiere auf die Lösung und vertraue.

3. Urteile nicht. Ich weiß: das ist leichter gesagt als getan. Doch wenn Du urteilst blockierst Du die Lösung und das Wunder! Immer wenn Du bemerkst, dass Du urteilen willst, Dich oder jemand anderen in Gedanken oder tatsächlich angreifen willst oder angreifst, nimm Dich zurück. Erinnere dich, dass Du stattdessen auch ein Wunder erleben kannst. BEIDES (Urteil und Wunder) kannst Du nicht haben. Nur eines: Dein Urteil oder das Wunder.

4. Entspanne Dich, nimm dir eine Auszeit. Tue nichts weiter oder versuche zumindest, an etwas anderes zu denken.

5. Erwarte das Wunder. Halte Ausschau nach ihm. Sei dankbar, dass es schon unterwegs ist.

6. Frage Dich: Was kann ich hieraus lernen? Es gibt eine Lektion im Kurs die besagt, dass alles Lektionen sind, die wir lernen sollen. Welche Lektion gibt es also hier für Dich zu lernen? Vielleicht gibt es jemanden aus Deiner Vergangenheit, mit dem schon einmal etwas Ähnliches geschehen ist und dem Du noch nicht vergeben hast. Wisse, dass Gottes Geist in Deinem Geist ist und diese Situation nutzen kann, um Dich zu heilen und zu befreien. Bitte darum, unterwiesen zu werden und achte auf Informationen, die auf Dich zukommen. Diese Informationen könnten von Freunden kommen, aus dem Radio, aus einem Buch, einem Traum oder sie könnten einfach plötzlich als Erkenntnis oder Worte in Deinem Geist auftauchen.

7. Übe Dich in Dankbarkeit. Fokussiere auf die Dinge im Leben, für die Du dankbar sein kannst. Das öffnet Deinen Geist weiter für Wunder und lässt wieder Frieden einkehren. Dies sind einfache und kraftvolle Schritte, die Deine Beziehungen zu einem spirituellen Weg und zu einer Quelle von Wundern für Dich machen werden!

Segen, Manuela

Den Zweck von Beziehungen hat Gott festgelegt: glücklich zu machen – und sonst nichts.

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