Was suchen wir eigentlich in Beziehungen?

Als junge Frau habe ich die männlichen Bekanntschaften, die ich hatte, vergöttert. Ach, was habe ich sie angebetet und mit Liebe überschüttet, ohne zu merken, dass das in Wirklichkeit eine maskierte Bedürftigkeit war. Meine Sehnsucht war “jemand, der alles für mich ist”. Alles, was ich nicht hatte: vollkommenes Einssein, verschmelzen, erkennen und erkannt werden. Jemand für die Ewigkeit… Mir war nicht bewusst, dass ich Gott suchte. In meinem Leben schien alles darauf hinzudeuten, dass ich nur den Richtigen finden musste, der würde sich dann schon als mein “Ein und Alles” bewähren, so wie ich für ihn.
Komisch, wenn ich das heute so formuliere, ist es eigentlich so eindeutig: wie wir im Partner oder der Partnerin die Erfüllung suchen, die doch kein Mensch wirklich auf Dauer schenken kann. Wir suchen in der Tat den EINEN, die EINE – und versuchen dann in der Welt mit einem Teil des Ganzen zufrieden zu sein. Wir suchen nach einem Menschen, der den Platz des EINEN statt Seiner einnehmen soll. Und wie wir schon oft erfahren haben, funktioniert diese Idee nicht wirklich. Kein Mensch kann den Platz Gottes in unserem Herzen einnehmen. Aus dem Ego heraus können wir in unserer Enttäuschung darüber nur den aktuellen Partner durch einen anderen ersetzen oder uns begnügen mit dem, was wir haben… beides nicht optimal.
Dabei können und sollen unsere Beziehungen ein Weg nach Hause sein. Ein Tor zum Wirklichen hinter den Erscheinungen. Sie können uns zeitlose Augenblicke schenken, in denen wir Gott ganz nah sind. Wenn wir sie unserem Ego aus den Händen nehmen und in die Hände des Himmels legen, ist schier unendliches Lernen möglich.

Wie glücklich würden Deine Träume werden, wenn Du nicht derjenige wärst, der jeder Figur im Traum die “richtige” Rolle zuteilen würde. Niemand kann etwas anderes enttäuschen, außer Deiner Vorstellung von ihm und außer an dieser gibt es keinen Verrat.

OE T-29.29

Es gibt von einem spirituellen Gesichtspunkt aus vieles über Beziehungen zu lernen. “Ein Kurs in Wundern” hat mir die Augen geöffnet und mich nach Hause geführt – in die Arme des ewig Liebenden. Beziehungen sind jetzt wirkliche Verbindungen. Ich lerne zunehmend, die Schätze anzunehmen, die alles Lebendige mir schenken möchte. Denn in allem, was lebt, hat Gott Sich Selbst verborgen, und jeder offenbart den EINEN auf seine besondere Weise. Von allem, was lebt, flüstert Er uns zu: “Ich bin da.”
Und nun bin ich dankbar und froh, etwas von dem bereits Gelernten mit Dir teilen zu können und von Dir zu lernen. Ich würde mich freuen, wenn Du beim >> BEZIEHUNGSSEGEN (Link zum Flyer) << dabei wärst. Die Plätze sind auf 16 begrenzt (und fast schon alle weg).

Liebe und Dank für Dich, Manuela

P.S. Wenn Du auf den Link in der letzten Zeile klickst, kommst Du auf den Flyer mit den Teilnahmebedingungen und Themen! Anmeldung unter wunderschule@email.de oder über das Kontaktformular.

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