Vielleicht hast Du dieses grundlegende Gesetz des Geistes schon gehört: “Geben ist empfangen”. Und tatsächlich beruht dieses Gesetz auf der Tatsache, dass Gedanken den Geist des Denkenden nicht verlassen. Was Du denkst, ist eine Schöpfung in Deinem eigenen Geist und wird zu Deiner Erfahrung der Welt. Die grundlegende Bedeutung von “Welt” ist “das, was der Sohn Gottes erschafft”. Der Vater schuf den Sohn aus sich heraus und der Sohn erschafft die Welt. Wahres, Schönes und Gutes sollen wir erschaffen, aber manchmal liegen wir eben (noch) ein wenig daneben. Deshalb ist Geistesschulung so wichtig, damit wir lernen, wundervolle Gedanken zu denken – ja sogar ein ganz neues Denksystem etablieren, welches in sich der Beginn einer neuen Welt ist.

Geben ist empfangen. Das heißt, was Du denkst – ob Du urteilst oder vergibst, ob Du ängstlich deutest oder liebevoll, ob Du auf das Gute schaust oder die Fehler siehst – das bestimmt in erster Linie DEINEN Geisteszustand und DEINE Erfahrung. Die Gedanken, die Du denkst, machen Dich zu dem, wer Du glaubst zu sein – egal ob Du diese Gedanken über Dich oder scheinbar jemand anderen gedacht hast. Jeder Gedanke, den Du denkst, ist eine Schöpfung von Dir. Entweder eine liebevolle Schöpfung oder eine Fehlschöpfung. Und Fehlschöpfungen führen zu Schmerz. Das ist eine weitere Form des gleichen geistigen Gesetzes: was Du sähst, erntest Du.

Eine verwandte Idee ist die sogenannte “Goldene Regel”, die es in allen spirituellen Traditionen der Welt gibt. Lt. Bibel sprach Jesus: “Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!” Im Kurs sagt Er: “Ihr solltet wahrhaftig geben, so wie Ihr wahrhaftig empfangen habt. Nur auf dieser Basis kann die Goldene Regel wirkungsvoll sein.” Und erläutert wird die Goldene Regel in Kapitel 1.64:

“So, wie Du wahrnimmst, so wirst Du Dich verhalten. Die Goldene Regel bittet Dich, Dich anderen gegenüber so zu verhalten, wie Du von ihnen behandelt werden möchtest. Das bedeutet, dass die Wahrnehmung beider richtig sein muss. Die Goldene Regel ist die Regel für angemessenes Verhalten.” Jesus in OE T-1.64

Somit hängt unsere Fähigkeit zu angemessenem Verhalten von unserer Wahrnehmung ab, die wiederum von unseren Gedanken und unserer Wahl abhängig ist, worauf wir schauen wollen. Verhalten ist eine Folge und Korrektur muss bei der Ursache beginnen.

“Um nach der Goldenen Regel wahrzunehmen, solltest Du aus der Wahrnehmung Deiner eigenen Heiligkeit heraus die Heiligkeit der anderen wahrnehmen.” Jesus in OE T-1.64

Du hast alles Gute auf Himmel und Erden verdient, genau wie Dein Bruder. Dein Bruder ist ein Teil Deines wahres Selbst, der Sohnschaft. Du kannst Deinen Bruder nur so lieben wie Dich selbst und Selbstliebe beginnt mit Psychohygiene. Psychohygiene bedeutet, möglichst nur positive Gedanken auf der höchsten Ebene zu denken, auf der Du denken kannst. Und gleichzeitig auch, nur das in Deinen Geist zu lassen, was Gottes würdig ist. Frei nach der Kursübung: “Mein Geist enthält nur die Gedanken, die ich mit Gott denke.” Das sind dann Deine wundervollen Schöpfungen und durch sie schaust hinaus auf eine gesegnete Welt.

“Der erste Schritt im Prozess der Umkehr oder Aufhebung besteht darin, das Konzept des Bekommenwollens aufzuheben. Dementsprechend lautete die erste Lektion des Heiligen Geistes: „Um zu haben, gib allen alles.“ OT T-6.72

Das bezieht sich vor allem auf Ideen, die Du behalten willst, denn Ideen mehren sich, wenn wir sie teilen. Nur allzu oft hängen wir in einer Idee von Mangel fest, dass das gute Gefühl von aussen kommen muss oder sich einstellen wird, wenn jemand anders sich anders verhält. Und dennoch ist alles in Dir, was Du suchst.  Daher: wenn Du Vertrauen in Deinem Geist und in Deiner Erfahrung mehren willst, vertraue. Wenn Du mehr Liebe erfahren möchtest, liebe. Was auch immer Du möchtest, gib es. Es fehlt in jeder Situation letztlich immer nur das, was wir nicht geben! Gott hat Dir bei Deiner Erschaffung bereits alles gegeben. Es ist Dein Erbe. Dein Erbe umfasst Liebe, Segen, Freude, Frieden und vieles mehr. Aber Du kannst noch viel mehr geben, z.B. Respekt, Aufmerksamkeit, Ermächtigung, Wunder, Ebenbürtigkeit, Humor und Dein wahres Selbst. Vielleicht fragst Du Dich, wie Du dahin kommen kannst, immer öfter die Goldene Regel zu praktizieren und zu geben, was Du empfangen möchtest?

Dazu habe ich ein Gabenkarten-Set entwickelt. Es enthält 108 Gaben und ist sozusagen eine groß angelegte Übungsreihe im Geben. Damit Du lernst, wie viel es ist, was Du bereits hast und verschenken kannst, damit es sich in Deinem Geist und in der Welt mehrt. Damit Du die Fülle und Freude am Geben erfahren kannst, die Dir als Gotteskind zusteht. Damit Du endlich erfährst, dass in Deinem Leben nichts fehlt und Du bereits vollständig bist. Ob mit oder ohne Gabenkarten: GIB und erfahre, was Du alles schon hast!

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit wünsche ich und viel Freude am Geben!

Manuela

P.S. Hier gibt’s ein paar Fotos dazu: GABENKARTEN

 

 

 

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