Das neue „Normal“ in der Welt scheint die Krise zu sein. Sollten wir uns nicht vielleicht doch Sorgen machen? Ist der Kurs nicht vielleicht zu abgehoben oder werden wir nicht irgendwie unverantwortlich, wenn wir uns hauptsächlich um unseren Geist und Erlösung kümmern?
Jeder Betende oder Meditierende wirkt wie ein sanfter, kühlender Regen auf die erhitzten Gemüter der Welt. Sein friedvoller Geist schenkt Hunderten ein Aufatmen, eine Erinnerung an den Frieden, einen Augenblick der Stille. Auch wenn wir die Wirkungen nicht unmittelbar erkennen, dürfen wir sicher sein, dass sie da sind.
Und ein friedvoller Geist ist keine kleine Errungenschaft!
Nach wie vor ist der Geist die Ebene der Schöpfung, weswegen sorgenvolle Gedanken jedes Problem stets verschlimmern würden. Viel besser ist es, die wahrgenommene Situation zu segnen, zu beten oder zu vergeben und auf die unveränderliche Schöpfung Gottes hinter allen Erscheinungen zu fokussieren. Und wenn Du Dich gerufen fühlst, einen aktiven Beitrag in der Welt zu leisten, würde eine angstvolle „Lösung“ nur mehr Angst und Probleme schaffen, während der friedliche Geist in der Lage sein wird, Wunder geschehen zu lassen – welche das auch immer sein mögen.
Vor ein paar Tagen im Urlaub in Norddeutschland sprach ich über die Unveränderlichkeit unseres Geistes und des wahren Selbst und darüber, wie wichtig es ist, uns darauf zu fokussieren. Ich konnte während der Zoomsession über den oberen Computerrand hinaus auf eine größere Wiese mit hohem Gras schauen. In der Dämmerung waren drei Rehe bis an den Zaun, ca. 5 Meter von mir entfernt, gekommen und schauten mich unmittelbar an. Ein wahrlich heiliger Augenblick, in welchem ich einmal mehr die Verbundenheit allen Lebens erkannte…

Der Gedanke Gottes umgibt Dein kleines Reich und wartet an der von Dir gebauten Schranke darauf, hereinzukommen und auf den unfruchtbaren Boden zu leuchten. Sieh, wie das Leben überall aufkeimt! Die Wüste wird zu einem Garten, grün, tief und still, und bietet denen Rast an, die den Weg verloren haben und im Staube umherirren. Gib ihnen einen Zufluchtsort, der für sie durch die Liebe dort bereitet wurde, wo einst Wüste war. Und jeder, den Du willkommen heißt, wird Liebe mit sich bringen – vom Himmel für Dich. OE T-18.79

Es ist der unveränderliche Christus in uns, auf den die Wert wartet. Anzuerkennen, dass wir dieser Christus sind, ist das größte Geschenk, welches wir der Welt machen können. Darum: „Sorge Dich nicht, bete!“ Erhebe Deinen Geist aus der Dunkelheit ins Licht, und sei ein Leuchtturm der Freude und des Friedens in dieser verrückten Zeit der Krisen.

Segen und Liebe für Dich,

Manuela

1 Kommentar
  1. Danke Manuele, für diese Webseite. Die Erinnerung das diese Welt nicht unser Zuhause ist immer wieder eine Herausvorderung für mich. Es tut gut sich das immer wieder zu erinnern, auch das jede Segnung und jedes Gebet seine Wirkung bringt,auch wenn wir es nicht grad wahrnehmen können. Danke

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